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Wasserburg (GM):
Jugendaustausch mit Orchester aus Israel, geplanter Ausbau des Vereinsheims und
spannende Konzerte im kommenden Jahr waren Hauptaugenmerk bei der diesjährigen
Jahreshauptversammlung der Stadtkapelle Wasserburg am Inn e.V.
Die diesjährige
Jahreshauptversammlung der Stadtkapelle Wasserburg am Inn e.V. wurde vom 1.
Vorsitzenden Horst Däullary im gut gefüllten Vereinsheim eröffnet. Er bedankte
sich bei Stadtkapellmeister
Das Jahr 2010 war gefüllt mit vielen Auftritten und Aufgaben: Darunter der Wasserburger Faschingszug, das Bezirks-Musikfest in Rohrdorf, das Frühlingsfest, das Weinfest, das Inndammfest, das Attler Herbstfest, zahlreiche kirchliche Auftritte. Es wurden auch viele Veranstaltungen mit kleineren Besetzungen musikalisch umrahmt, wie unter anderem der Wasserburger Christkindlmarkt durch die Wasserburger Turmbläser. Die Stadtkapelle nahm auch mit großem Orchester am Landesmusikfest in Meran teil, was ein schöner aber nicht gerade kostengünstiger Ausflug für den Verein war. Erfreulich waren auch die beiden Musikerhochzeiten zu denen die Stadtkapelle eingeladen war.
Die Mitgliederzahl der Stadtkapelle Wasserburg am Inn ist in den letzten Jahren konstant bei 65 Musikern. Kritik setzte es bei den nicht immer gut besuchten Proben, da dies Voraussetzung für eine gute Probenarbeit ist.
Das Jugendorchester besteht
derzeit aus 70 Jugendlichen, die Bläserjugend (Anfängerorchester) aus 35
Musikern. Die Bläserklassen an der Realschule Wasserburg, ein
Gemeinschaftsprojekt von Realschule und der Stadtkapelle, bestehen aus je 26
Schülern. Ein großer Dank geht hier an die Dirigentinnen Magdalena Grill,
Michaela Haindl und die Realschule Wasserburg für ihr Engagement und die gute
Zusammenarbeit. Horst Däullary erinnerte an das am 28. Januar stattfindende
Jugend-Konzert im Rathaussaal. Beginn ist dieses Jahr wieder um
Die Marschproben im Sommer 2010
wurden vom neuen Stabführer
Am Schluss seiner Ausführungen sprach der
Versammlungsleiter noch das Frühlings-Konzert am 07. Mai 2011 mit dem Motto
„Abenteurer und Maulhelden“ an, welches ein tolles Programm für alle Musiker und
Besucher verspricht, allerdings eine erfolgreiche Probenarbeit mit gutem
Probenbesuch voraussetzt.
Stadtkapellmeister
Ausbildungsleiter
Derzeit werden von der Stadtkapelle Wasserburg 205
Schüler unterrichtet und betreut. Die sehr hohe Zahl ist mehr als erfreulich.
Leider ist unser Probenheim mittlerweile zu klein, so dass notgedrungen das
schon zu kleine und aus allen Nähten platzende Notenarchiv sowie die kleine
Küche als zusätzliche Unterrichtsräume verwendet werden müssen.
Die Annäherung der Unterrichtsgebühren an das
„musikpädagogische Institut“ zu Beginn des Jahres 2010 erfolgte ohne größere
Probleme.
Zum Schluss informierte
Die Kassenlage des
«Mittelständischen Unternehmens Stadtkapelle» bezeichnete Vereinskassier
Die Kassenprüfer lobten die Arbeit des Vereinskassiers
Markus Burlefinger, der dieses Amt seit einem Jahr zur vollsten Zufriedenheit
ausführt.
Anschließend wurde die Entlastung der Vorstandschaft
beantragt, welche ohne Gegenstimme erfolgte.
Zum Schluss informierte 2. Vorsitzender Georg Machl die
Anwesenden über den aktuellen Stand der beantragten Probenheimerweiterung. Die
derzeitige Planung umfasst den Ausbau des Flachdaches zu weiteren dringend
benötigten Unterrichtsräumen, Platz für die Trachten, ein größeres Notenarchiv
sowie für ein Instrumentenlager. Der erste Entwurf des Bauamts wird Ende Januar
fertig gestellt sein. Anschließend wird der Stadtrat über den Erweiterungsbau
Beschluss fassen.
Ebenso informierte Georg Machl über den geplanten
Jugendmusiker-Austausch mit einem Akkordeonorchester aus Beer Sheva / Israel.
Der Kreisjugendring organisiert zusammen mit der Stadtkapelle die Reise des
Jugendorchesters aus Fernost mit ca. 35 Musikern nach Wasserburg für Mitte Juli.
Dabei werden unsere Gäste bei Mitgliedern der Stadtkapelle einquartiert. Dauer
des Aufenthalts werden ca. 10 Tage sein. Pfingsten 2012 erfolgt der Gegenbesuch
unserer Jugendkapelle in Israel. Leider können nur 35 Musiker an dem Austausch
teilnehmen.
Dem offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung schloss
sich eine Brotzeit an, währende der noch so manche Punkte von den Musikern
diskutiert wurden.